Eigenbluttherapie (ACP-Therapie)

Nicht nur Spitzensportler aus Fußball, Laufsport oder Handball und Tennis schwören auf die Eigenbluttherapie (ACP-Therapie bzw. PRP-Therapie) als „Turbo-Heiler“ bei Verletzungen an Muskeln, Sehnen, Bändern oder Gelenken. ACP steht als Abkürzung für „autologes conditioniertes Plasma". Synonym wird dies auch als PRP („plättchenreiches Plasma“) bezeichnet. Diese Form der Therapie setzt die renommierte Fuß- und Sprunggelenkspezialistin Dr. Mellany Galla in ihrer Praxis in Hannover ein, weil diese Behandlung den Heilungsprozess in bedeutendem Maße beschleunigen kann. Sie fördert die Geweberegeneration im Gelenk und an Sehnen. Gleichzeitig wirkt die Therapie sehr gut gegen Schmerzen und Entzündungen, beispielsweise bei Arthrose (Gelenkverschleiß), Knorpelschäden und Sehnenschmerzen. Die folgenden Abschnitte erklären das Verfahren der Eigenbluttherapie, nennen Vorteile und beantworten relevante Fragen der Patienten.

Dr. Mellany Galla – Ihre Spezialistin

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Was zeichnet Dr. Galla aus? Sind es ihre langjährigen fundierten Erfahrungen in der Fußchirugie und Sprunggelenkchirurgie? Ihre Expertise in modernen Behandlungskonzepten und OP-Methoden? Ihre Leidenschaft für das, was sie jeden Tag für ihre Patientinnen und Patienten tut? Es ist die Kombination von diesen und vielen weiteren Besonderheiten.

Jameda Siegel
Focus - TOP Mediziner 2026 - Fußchirurgie
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Was ist eine Eigenbluttherapie genau?

„Was steckt tatsächlich hinter der Behandlung mit Eigenblut und wie funktioniert die sogenannte ACP-Therapie?“ Beide Fragen werden von Patienten mit Fuß- und Sprunggelenkerkrankungen häufig gestellt. Wie der Begriff Eigenbluttherapie es bereits signalisiert, handelt es sich um eine Behandlung mit patienteneigenem Blut. Genau dessen positive Eigenschaften helfen dabei, die Regeneration und Heilung bei diversen Verletzungen des menschlichen Bewegungsapparates zu fördern. Im Gegensatz zu Therapien mit synthetischen oder biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln, beruht die Eigenbluttherapie somit auf einem rein biologischen Ansatz. Bei dieser Methode wird dem Patienten eine geringe Menge des eigenen Blutes aus der Armvene abgenommen wird. Nach der Verarbeitung in einer Zentrifuge wird das gewonnene Plasma, welches zahlreiche körpereigene Wachstumsfaktoren und Signalstoffe enthält, in das Arthrose-Gelenk, an die Sehne oder in die entzündete Region injiziert.

Eigenbluttherapie

Ablauf der Eigenbluttherapie

Der Ablauf einer ACP-Therapie bzw. PRP-Therapie gestaltet folgendermaßen:

  • Im ersten Schritt wird dem Patienten 10 bis 15ml Blut aus der Armvene in ein Röhrchen entnommen.
  • Das mit Blut befüllte Röhrchen wird in einer Zentrifuge aufbereitet. Bei diesem, nur wenige Minuten andauernden Prozess trennen sich die roten Blutkörperchen vom Plasma. Das Verfahren trennt folglich die Bestandteile des Blutes und stellt sicher, dass die Flüssigkeit in mehreren Schichten vorliegt. 
  • Autologes conditioniertes Plasma enthält die aktivierten körpereigenen weißen Blutplättchen. Sie werden Thrombozyten genannt und besitzen relevante Wachstumsfaktoren und Signalstoffe.
  • Das Plasma wird von den übrigen Bestandteilen des Blutes separiert und in einer Spritze gewonnen.
  • Über die Injektion des Plasmas direkt in das Gelenk oder an die Sehne gelangen die körpereigenen Wachstums- und Regenerationsfaktoren direkt an den „Ort des Übels“. Dort entfalten sie ihre heilende Wirkung zur Geweberegeneration.
  • Wie oft muss die Eigenbluttherapie durch geführt werden? Je nach Diagnose und Beschwerden werden sind 2–3 Injektionen im Abstand von 1-2 Wochen sinnvoll.

Vorteile der ACP-Therapie

Insgesamt bietet die Behandlung mit Eigenblut folgende therapeutische Vorteile:

  • Das Verfahren beschleunigt den Heilungsprozess in bedeutendem Maße. Im verletzten Muskel- und Sehnengewebe heilen Verletzungen schneller als üblich. Dank der zeitnahen Regeneration ist eine raschere Rückkehr zum Sport möglich.
  • Die Eigenbluttherapie regt die Produktion von Kollagen und Proteoglykanen als Grundbaustoffe des Knorpels an. Sie hat sich daher als sinnvoll bei einer Arthrose des Sprunggelenks oder bei einer Fußwurzelarthrose und Zehengelenkarthrose erwiesen. Die ACP-Therapie bei Arthrose ist nicht mehr wegzudenken, weil sie zudem Entzündungszustände hemmen kann. Dadurch gilt ACP in geeigneten Fällen als ein schonende Methode und als als eine gute Alternative zur OP. Ob diese Form der Arthrosetherapie infrage kommt, erläutert Dr. Mellany Galla auf Basis der genauen Diagnose gemeinsam mit Ihnen.
  • Die ACP-Therapie ist ein sehr erfolgreiches Behandlungskonzept bei der Therapie von Sehnenverletzungen, Sehnenreizungen und Sehnenentzündungen.
  • Die Eigenbluttherapie hat ein breites Anwendungsspektrum: Autologes conditioniertes Plasma ist einsetzbar bei Achillessehnen-Schmerzen, Plantarfasziitis, Fersenschmerz, Knorpelschäden und diversen Sportverletzungen wie z.B. beim Bänderriss verwendet werden.
  • PRP fördert die Schmerzreduktion.
  • Weil es sich bei der Injektion um eine körpereigene Substanz handelt, ist die Verträglichkeit einer Eigenbluttherapie besonders gut. Allergische Reaktionen als unerwünschte Nebenwirkungen treten so gut wie nie auf.

Was bewirkt die PRP-Therapie?

Die PRP- bzw. ACP-Therapie hat folgende Effekte:

  • Hemmung von Entzündungen
  • Biochemische Prozesse entfalten einen knorpelschützenden Effekt
  • Stimulierung der Bildung von Bindegewebe, z.B. Kollagen
  • Förderung Zellvermehrung, Zellwachstum und -stoffwechsel
  • Unterstützung der Gefäßregulation

Plättchenreiches Plasma (PRP) bzw. autologes conditioniertes Plasma (ACP) ist in seiner therapeutischen Wirkung lokal begrenzt. Es erfüllt seine Aufgabe genau in jener Region, in der es von Dr. Mellany Galla in den Körper appliziert wird. Das Ziel der PRP-Therapie ist es, körpereigene Heilungsprozesse besonders effizient zu unterstützen und somit die Regeneration und Reparaturprozesse von Gewebe zu fördern. PRP nutzt damit die eigenen biologischen Ressourcen des Körpers.

Wo wird die PRP-Therapie eingesetzt?

Die Eigenbluttherapie mittels körpereigenem plättchenreichen Plasma weist in der Medizin ein breites Anwendungsspektrum auf. In der Orthopädie und Sportmedizin verwenden Ärzte das körpereigene Thrombozytenkonzentrat meist zur Behandlung von Sportverletzungen sowie Knorpelschäden, Sehnenentzündungen oder Rupturen (Rissen) der Achillessehne oder anderer Sehnen und Bänder. Die Therapie mit PRP umfasst folgende medizinische Anwendungsgebiete:

Die ACP-Therapie bzw. PRP-Therapie sind keine Leistungen, die zu den regulären Krankenkassenleistungen zählen. Allerdings gibt es mittlerweile einige private Krankenversicherungen, welche die Behandlungskosten übernehmen. Selbstverständlich werden diese formalen Fragen in der Praxis von Dr. Mellany Galla transparent erörtert. Ebenso vermittelt die Ärztin im ausführlichen Patientengespräch, ob in Ihrem individuellen Fall die ACP-Therapie oder Hyaluronsäure zu favorisieren ist.

Häufig gestellte Fragen

Bei welchen Beschwerden am Fuß und Sprunggelenk hilft die ACP- bzw. PRP-Therapie?

Das Verfahren wird sehr erfolgreich bei Arthrose, Knorpelschäden, Sehnenreizungen, Achillessehnenbeschwerden, Fersenschmerz und Sportverletzungen wie z.B. Bänderrissen eingesetzt. Es unterstützt den Heilungsprozess des Gewebes erheblich.

Was ist der Unterschied zwischen ACP und PRP?

Die Begriffe werden synonym verwendet. ACP steht für „autologes conditioniertes Plasma“ und PRP für „plättchenreiches Plasma“ – beide Bezeichnungen beschreiben dasselbe biologische Verfahren, bei dem hochkonzentrierte körpereigene Blutplättchen und körpereigene Wachstumsfaktoren zur Heilung genutzt werden.

Wie wirkt die Eigenbluttherapie bei Verletzungen und Arthrose?

Bei dieser biologischen Methode wird aufbereitetes, körpereigenes Blutplasma direkt an die erkrankte Stelle injiziert. Die darin enthaltenen natürlichen Wachstumsfaktoren regen die Zellerneuerung an, unterstützen die Kollagenbildung und Durchblutung, lindern Schmerzen und hemmen gezielt Entzündungen.

Wie läuft die Behandlung ab und wie viele Sitzungen sind nötig?

Ihnen wird eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen, welches in einer Zentrifuge in wenigen Minuten aufbereitet und anschließend schonend unter sterilen hygienischen Standards an die betroffene Region injiziert wird. Je nach Beschwerdebild sind in der Regel zwei bis drei Injektionen im wöchentlichen Abstand sinnvoll.

Ist die Behandlung mit Eigenblut sicher oder gibt es Nebenwirkungen?

Die Therapie gilt als äußerst sicher und besonders gut verträglich, da ausschließlich körpereigene Substanzen verwendet werden. Allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten sind bei diesem Verfahren nahezu vollständig ausgeschlossen. In unserer Praxis führen wir diese Injektionen unter hohen hygienischen Standards und sterilen OP-Bedingungen und unter Ultraschallkontrolle durch.

Was muss ich nach der Injektion beachten und wie lange sollte ich den Fuß schonen?

Am Tag der Injektion und am Folgetag sollten sportliche Aktivitäten pausiert und längere Belastungen wie z.B. Spaziergänge vermieden werden. Im Alltag darf der Fuß sofort normal belastet werden.

Wo kann ich eine Eigenbluttherapie (ACP-Therapie) in Hannover durchführen lassen?

Für eine professionelle und sichere Eigenbluttherapie in Hannover steht Ihnen die renommierte Fußspezialistin Dr. med. Mellany Galla zur Verfügung. Die Behandlung wird in ihrer modernen Praxis am Georgsplatz 19 nach höchsten medizinischen Standards durchgeführt.

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