Sprunggelenk-Stabilisierung

Krafttraining, Koordinationstraining, Bandage, Tapen – nicht immer schaffen diese Maßnahmen Abhilfe, wenn das Sprunggelenk instabil ist. Wenn nach einem Bänderriss das Außenband (oder Innenband) am Sprunggelenk nicht richtig verheilt und eine dauerhafte Sprunggelenkinstabilität vorliegt, ist oftmals eine operative Therapie sinnvoll.

Frau Dr. Mellany Galla wendet je nach Schweregrad der Instabilität verschiedene Verfahren zur Sprunggelenk-Stabilisierung an. Der Erfolg der operativen Außenbandstabilisierung und Innenbandrekonstruktion besteht in einer sicheren Belastbarkeit, Sportfähigkeit und Stabilität des Gelenks. Gerne berät Sie Frau Dr. Mellany Galla zu diesem Verfahren und zeigt auf, ob Alternativen zu der Sprunggelenk-Stabilisierung bei Ihnen möglich sind.

Dr. Mellany Galla – Ihre Spezialistin

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Was zeichnet Dr. Galla aus? Sind es ihre langjährigen fundierten Erfahrungen in der Fußchirugie und Sprunggelenkchirurgie? Ihre Expertise in modernen Behandlungskonzepten und OP-Methoden? Ihre Leidenschaft für das, was sie jeden Tag für ihre Patientinnen und Patienten tut? Es ist die Kombination von diesen und vielen weiteren Besonderheiten.

Jameda Siegel
Focus - TOP Mediziner 2026 - Fußchirurgie
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Warum ist die Stabilisierung des Sprunggelenks wichtig?

Ein dauerhaft instabiles Sprunggelenk beeinträchtigt den gesamten Lebensstil: Häufiges Umknicken und ein instabiles Gefühl schränken den Alltag und die sportliche Leistungsfähigkeit ein. Es kommt zu Schwellungen, Einschränkung der Belastungsfähigkeit und Schmerzen. Die Bandinstabilität der Außenbänder erhöht das Risiko, dass Betroffene bei geringfügigen Anlässen erneut umknicken. Zudem stellt eine Instabilität des Sprunggelenks ein erhöhtes Risiko für eine Sprunggelenkarthrose (Gelenkverschleiß) dar.

Aufbau des Sprunggelenks und die Rolle der Bänder

Um zu verstehen, warum die Stabilisierung bei chronischer Instabilität essenziell ist, hilft ein näherer Blick auf den Aufbau des Sprunggelenks. Das obere Sprunggelenk besteht aus drei Knochen. Das Schienbein bildet die Oberseite des Sprunggelenks und den Innenknöchel. Das Wadenbein bildet den Außenknöchel. Gemeinsam bilden diese Knochen die Sprunggelenksgabel, welche durch die Syndesmose, einer Bandverbindung, stabilisiert wird. In der Sprunggelenksgabel wiederum befindet sich das Sprungbein (Talus), welche für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Fußes verantwortlich ist. Die Innenseite des Sprunggelenks wird durch das Deltaband stabilisiert, die Außenseite durch drei Bänder am Knöchel, Sprung- und Fersenbein.

Sind diese Bänder also nicht straff genug und dauerhaft gelockert oder liegt eine Verletzung vor, muss Unterstützung geleistet werden. Die Außenbandstabilisierung und die Innenbandrekonstruktion sorgt hier für eine effektive Versorgung mit langfristigem Erfolg.

Operative Sprunggelenk-Stabilisierung

Die operative Sprunggelenk-Stabilisierung ist erforderlich, wenn ein Bänderriss nicht stabil verheilt ist. Sie ist ebenfalls indiziert, wenn das Sprunggelenk trotz konservativer Maßnahmen instabil bleibt oder wenn die Bänder ständig erneut reißen. Beachtet werden muss, dass das gehäufte Umknicken und ein instabiles Gelenk oftmals zu Knorpelschäden im Sprunggelenk führt. Diese müssen bei der Therapie in jedem Fall berücksichtigt werden.

Das OP-Verfahren wird in Abhängigkeit vom Befund gewählt. Wenn möglich, wird der operative Eingriff minimalinvasiv über eine sogenannte Schlüssellochoperation durchgeführt. Im Vergleich zum offenen Eingriff bleiben bei dieser gewebeschonenden Rekonstruktion nur kleine Narben zurück.

  • Bei chronischen Instabilitäten setzt die Spezialistin für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie die Methode nach Broström-Gould ein. Bei diesem Retinaculumtransfer dienen die Bandstümpfe und das Retinaculum (Sehnenhalteband) als anatomiegerechter Ersatz der Außenbänder. Diese Reste werden gerafft, damit sie die normale Länge der Außenbänder erreichen. Diese Form der Sprunggelenk-Stabilisierung kennzeichnet sich somit dadurch, dass körpereigenes lokales Material als Bandersatz verwendet wird.

  • Bei starken Instabilitäten erfolgt die operative Stabilisierung durch einen sogenannten Sehnentransfer (z.B. Semitendinosussehne oder Gracilissehne), welche vorher am Schienbein entnommen wird. Auch hier wird körpereigenes Material verwendet.

Nachbehandlung nach der chirurgischen Bandstabilisierung

Die Nachbehandlung nach der operativen Sprunggelenk-Stabilisierung erfolgt für rund sechs Wochen im Unterschenkelwalker. In den ersten zwei Wochen gewährleisten Gehhilfen eine Entlastung des operierten Gelenks.

Die begleitende Rehabilitation und Krankengymnastik sind nach dem operativen Eingriff wichtige Bausteine der Therapie. Darüber hinaus verbessern regelmäßige Stabilisierungsübungen (propriozeptives Training) die Koordination und Stabilität und wirken präventiv vor einem nochmaligen Bänderriss am Sprunggelenk. Der behandelnde Physiotherapeut kann Sie zu wirksamen Präventiv- und Kräftigungsübungen anleiten, die Sie auch eigenständig ohne Unterstützung durchführen können.

Häufig gestellte Fragen

Welche Bänder sind bei einer Sprunggelenkinstabilität meist betroffen?

In den meisten Fällen sind die Außenbänder durch einen nicht richtig verheilten Bänderriss dauerhaft gelockert oder beschädigt. In selteneren Fällen ist auch das Innenband am Sprunggelenk betroffen. Diese Bänder sind jedoch essenziell, um Ihr Sprunggelenk sicher zu führen und bei Belastung zu stabilisieren.

Wann ist eine operative Sprunggelenk-Stabilisierung notwendig?

Ein Eingriff wird empfohlen, wenn Bänder nach einem Riss nicht stabil verheilen und Maßnahmen wie Training oder Bandagen keine Besserung bringen. Die Operation schützt Sie vor wiederholtem Umknicken im Alltag und beugt Knorpelschäden sowie vorzeitigem Gelenkverschleiß vor.

Welche Operationsmethoden werden zur Bandstabilisierung eingesetzt?

Je nach Schweregrad werden entweder vorhandene Bandreste gestrafft (Broström-Gould-Methode) oder durch eine körpereigene Sehne ersetzt. Wenn möglich, führt die Ärztin den Eingriff minimalinvasiv über winzige, gewebeschonende Hautschnitte durch.

Wie verläuft die Nachbehandlung nach der Operation?

Nach dem Eingriff wird Ihr Sprunggelenk für rund sechs Wochen in einem speziellen Unterschenkelwalker sicher ruhiggestellt. In den ersten zwei Wochen nutzen Sie Gehhilfen zur Entlastung, gefolgt von gezielter Physiotherapie zum Aufbau Ihrer vollen Belastbarkeit.

Wo kann ich eine Sprunggelenk-Stabilisierung in Hannover durchführen lassen?

Für eine professionelle und sichere Sprunggelenk-Stabilisierung in Hannover steht Ihnen die erfahrene Fußspezialistin Dr. med. Mellany Galla zur Verfügung. Die ausführliche Beratung und Behandlung finden in ihren modernen Praxisräumen am Georgsplatz 19 statt.

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