Wenn es in der Ferse höllisch piekst: Fersensporn und Plantarsehnenentzündung

Wenn es in der Ferse sticht: Fersensporn und Plantarsehnenentzündung

Es ist, als würde man mit nacktem Fuß in einen Nagel treten. Es kann sich anfühlen wie das Laufen über Glasscherben und oftmals sind die Schmerzen morgens am schlimmsten. Natürlich geht man erst mal davon aus, dass dieser Schmerz in der Ferse sicher bald wieder verschwindet. Ist dies aber nicht der Fall und der stechende Schmerz hält an, könnte dies an dem sogenannten Fersensporn liegen.

Bei einem Fersensporn handelt es sich um einen bis zu 15 Millimeter langen knöchernen Sporn unter der Ferse. Dieser verursacht oftmals sehr quälende Schmerzen. Doch dies kann nicht nur an dem Fersensporn selbst liegen, sondern eventuell auch durch die Entzündung des Gewebesverursacht werden. Eine solche Entzündung an der Fußsohle wird als Plantarsehnenentzündung bzw. Plantarfasziitis bezeichnet und betrifft die große Sehnenplatte, die von der Ferse zu den Zehen verläuft.
 
Als Hauptursache für diese Entzündung stellen wir in unserer Praxis meist Überlastungen fest – durch zu viel Stehen, Gehen und Laufen oder falsches Schuhwerk.  Die Überlastung kann zu feinen Rissen und Reizungen der Plantarsehne führen oder zu einer Bildung eines Sporns am Fersenbein.
 
Wer rechtzeitig auf seinen Fuß und die Schmerzen hört, kann mit Lauf- und Belastungspausen sowie gezielten Dehnübungen entgegenwirken. Sollten die Schmerzen jedoch anhalten, können wir in unserer Praxis mit der sehr wirkungsvollen Stoßwellentherapie helfen. Hierbei werden die Botenstoffe, die für den Schmerz verantwortlich sind, abgebaut und die Zellregeneration gefördert. Eine sanfte Methode, mit der wir eine Operation vermeiden können und die Sie schnell schmerzfrei gehen lässt.