Hyaluronsäure bei Arthrose

Hyaluronsäure bei Arthrose

Wenn Menschen unter Gelenkbeschwerden leiden, dann ist der Einsatz von Hyaluronsäure sinnvoll und hilfreich – zum Beispiel wenn eine Arthrose vorliegt. Konkret entscheidet das Stadium bzw. der Schweregrad der Erkrankung darüber, ob der Einsatz von Hyaluronsäure Erfolg und Schmerzlinderung verspricht. Das Verfahren wird synonym als Viskosupplementation bezeichnet. Als anerkannte Spezialistin für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie nutzt Dr. Mellany Galla die schonende Methode in geeigneten Fällen und verwendet Hyaluronsäure für das Sprunggelenk, Fußgelenke und Zehengelenke. Die folgenden Abschnitte erklären Nutzen und medizinische Eigenschaften von Hyaluron im Rahmen der Therapie einer Arthrose.

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Was zeichnet Dr. Galla aus? Sind es ihre langjährigen fundierten Erfahrungen in der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie? Ihre Expertise in modernen Behandlungskonzepten und OP-Methoden? Ihre Leidenschaft für das, was sie jeden Tag für ihre Patienten tut? Es ist die Kombination von diesen und vielen weiteren Besonderheiten.
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Orthopäden
in Hannover auf jameda
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Was ist Hyaluronsäure?

Grundsätzlich ist Hyaluronsäure ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und fungiert als Gelenkschmiere. Die Säure wird von der Gelenkinnenhaut produziert. Hyaluron ist ein Polysaccharid (ein Vielfachzucker), welcher im Gelenk Flüssigkeit bindet und dadurch Reibung und unnötigen Druck bei den Bewegungsabläufen mindert. Weil Hyaluronsäure ebenfalls synthetisch hergestellt werden kann, ist es möglich, die positiven Eigenschaften der Flüssigkeit therapeutisch zu nutzen. Die Viskosupplementation kommt beispielsweise in der schonenden, aber effizienten Behandlung von Beschwerden im Fuß- und Sprunggelenkbereich zum Einsatz. 

Behandlung mit Hyaluron

Ärztlich verabreichte Hyaluronsäure kann bei Gelenkverschleiß eine Schmerzlinderung und damit eine positive therapeutische Wirkung erzielen. Das Spritzen von Hyaluronsäure bei Arthrose im Sprunggelenk, in Fußgelenken und in Zehengelenken hat sich als minimalinvasive Intervention bewährt. Vor allem dann, wenn die Fußerkrankung noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Die Behandlung einer Arthrose mit Hyaluronsäure zählt zu den symptomorientierten Therapien. Sie lindert die Krankheitsfolgen, kann aber die Ursachen – den Knorpelverschleiß – nicht beheben. Daher ist es meist erforderlich, dass eine kausale Intervention die Hyaluronsäure-Therapie sinnvoll ergänzt. Über mögliche Möglichkeiten informiert Sie Dr. Mellany Galla gerne und fundiert.

Folgende Eigenschaften verdeutlichen den Nutzen von Hyaluron:

  • Hyaluronsäure bindet und speichert Wasser. Zusammen mit der Eigenschaft der Druckbeständigkeit ist dies die Grundvoraussetzung, um als Gelenkschmiere zu fungieren. Zudem stellt Hyaluron den Grundstoff des Bindegewebes im elastischen Knorpel dar, die sogenannten Proteoglykane.
  • Bindegewebe, welches einen hohen Hyaluronsäureanteil aufweist, ist elastisch und erfüllt die hohen täglichen Anforderungen an ein Sprunggelenkgelenk und an die Fußgelenke.
  • Hyaluronsäure ist bereits ein wichtiger natürlicher Bestandteil der Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit). Hyaluron für Gelenke, welches durch die Hyaluronsäure-Spritze injiziert wird, behebt somit einen vorliegenden Mangel mit einer gut verträglichen körpereigenen Substanz.
  • Noch intakte Knorpelzellen profitieren ebenfalls von dem Spritzen der Hyaluronsäure bei Arthrose: Der Kontakt fördert Zellteilung und Wachstum der Knorpelzellen. Dadurch wird das Fortschreiten der Arthose im Idealfall gebremst.

Wirkung von Hyaluronsäure im Rahmen der Therapie

Zusammengefasst strebt die Hyaluron-Behandlung folgende Effekte an, welche Funktion, Lebensqualität und Schmerzlinderung verbessern:

  • Erhöhung der Gleitfähigkeit im Gelenk.
  • Wiederherstellung oder Verbesserung der Beweglichkeit der Gelenke.
  • Verminderung von Entzündungen.
  • Schmerzreduktion, Minderung von Gelenkschmerz.
  • Steigerung des Wohlbefindens und der Lebensqualität.
  • Gewährleistung der Mobilität.

Hyaluronsäurebehandlung


Wann verspricht die Viskosupplementation Erfolg?

Das Stadium der Arthose spielt eine entscheidende Rolle, ob die Injektion von Hyaluronsäure erfolgversprechend ist. Die Viskosupplementation verliert bei starker und fortgeschrittener Arthose an Wirksamkeit. Der Grund dafür ist, dass ein Mindestmaß an Gelenkknorpel erhalten sein muss, damit die Substanz die Gleitfähigkeit des Gelenks wirklich verbessern kann. Somit kommen schonende Ansätze eher im frühen oder mittleren Krankheitsstadium zum Einsatz. Die Frage, ob die Spritze ins Gelenk Erfolgschancen hat, klärt Dr. Mellany Galla mittels präziser Diagnostik. Denn das medizinische Vorgehen orientiert sich immer am individuellen Zustand des Patienten. 

Arthrosetherapie mit Hyaluronsäure

Geht das Knorpelgewebe bei der Arthrose verloren, dann ist das Gelenk nicht mehr in der Lage, genügend Hyaluronsäure zu produzieren. Praktisch bedeutet dies, dass die Knorpelschicht im Gelenk immer weiter beschädigt wird. Es kommt zu Druck, Verschleiß, Funktionseinschränkungen und Schmerzen. Die Patienten leiden an Gelenkverschleiß, an einer Arthrose des Sprunggelenks oder an einer Fußwurzelarthrose. Es fehlt der natürliche „Stoßdämpfer“ im betroffenen Gelenk. Infolgedessen können Knorpelstücke herausbrechen. Der nun angegriffene Knochen liegt ungeschützt frei. Schmerzen und Entzündungen sind die Folge.

Viele Patienten greifen daher zu Schmerzmitteln. Tabletten bekämpfen zwar die Symptome, doch das Fortschreiten des Knorpelverschleißes kann damit nicht aufgehalten werden. Eine Viskosupplementation gleicht hingegen den akuten Substanzverlust zum Teil aus: Hyaluronspritzen verbessern die Gleitfähigkeit des Knorpels, sie stellen die verlorene Funktion partiell wieder her. Neben der besseren Bewegungsfähigkeit lindert die Hyaluronsäure bei Arthrose aufgrund ihres entzündungshemmenden Charakters die Schmerzen des Fußgelenks.

Wie wird Hyaluronsäure gespritzt?

Auf Basis einer genauen Diagnostik wird die vorliegende Fußerkrankung erkannt. Im Sinne des Patienten versucht Dr. Mellany Galla stets, so schonend und effektiv wie möglich zu behandeln. Das Spritzen von Hyaluron zählt dabei zu den konservativen, minimalinvasiven Methoden. Das Vorgehen kann dazu beitragen, eine Operation zu vermeiden oder aufzuschieben. In der Hannoveraner Praxis von Dr. Mellany Galla wird die Hyaluronsäure bei Arthrose unter sterilen Bedingungen und unter Ultraschallkontrolle in das betroffene Gelenk gespritzt. Die Injektion von Hyaluron wird wie folgt durchgeführt:

  • Die Behandlung unfasst in der Regel eine Serie von drei bis fünf Spritzen.
  • Diese werden in ein- bis zweiwöchigen Intervallen verabreicht.
  • Es sind somit mehrere Termine nötig, um das Hyaluron zu spritzen.
  • Je nach Patient hält die Wirkung zwischen 3 und 12 Monate an. Der positive Effekt der injizierten Gelenkschmiere ist somit als mittelfristig zu beschreiben.
  • Die Behandlung kann bei Bedarf problemlos wiederholt werden.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Hyaluronsäure?

Frau Dr. Galla verwendet synthetisch hergestellte Hyaluronsäure. Diese enthält im Gegensatz zu anderen Präparaten kein Einweiß. Dadurch treten nach dem Spitzen allergische Reaktionen nur sehr selten auf. Zu den raren, aber bekannten Hyaluronsäure-Nebenwirkungen zählen Hautreaktionen aufgrund einer Unverträglichkeit. Blutergüsse, Schwellungen oder Juckreiz treten ebenso so selten auf wie Entzündungen an der Einstichstelle. Die richtige ärztliche Anwendung spielt eine entscheidende Rolle bei der Risikominimierung.


Alternative zur Hyaluronsäure

Als Hyaluronsäure-Alternative ist die Verwendung von Eigenblut zu nennen. Das Ziel dieser Methode ist ebenfalls eine Geweberegeneration im Gelenk und hat sich unter dem Namen ACP-Therapie bzw. PRP-Therapie etabliert. Welcher therapeutische Weg für den Patienten am sinnvollsten ist, erläutert die renommierte Fußspezialistin verständlich im Gespräch mit dem Patienten.

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